ATX-Unternehmen: LinkedIn das bessere Facebook?

LinkedIn erfreut sich in Österreich immer größerer Beliebtheit. Das zeigen steigende Fan- und Interaktionszahlen. Unter den heimischen ATX-Unternehmen wird das Netzwerk teilweise sogar intensiver genutzt als Facebook, wie eine aktuelle Analyse der Social Media-Marktforscher von BuzzValue zeigt.


Wien, im Februar 2020. – Immer mehr heimische Unternehmen nutzen auch immer öfters LinkedIn als aktiven Kommunikationskanal. Die Social Media-Experten von BuzzValue haben sich dies zum Anlass genommen, um die LinkedIn-Auftritte der 20 ATX-Unternehmen genauer unter die Lupe zu nehmen und die Relevanz des Business-Netzwerks in Österreich zu analysieren.


LinkedIn auf der Überholspur Unter den ATX-Unternehmen wurde das Potenzial von LinkedIn längst erkannt. Dabei bietet LinkedIn mit rund 1,3 Mio. österreichischen Nutzern ein hohes Reichweitenpotenzial für heimische Unternehmen. Alleine die Unternehmen aus dem heimischen ATX-Index erreichen auf dem Business-Netzwerk zusammen über 445.000 User. „LinkedIn ist unter den österreichischen Unternehmern deshalb so beliebt, weil es sich sowohl für die Interaktion mit Kunden und Partnern als auch für die interne Kommunikation, im Sinne eines modernen Employer Branding, eignet“, erläutert Markus Zimmer, Geschäftsführer von BuzzValue. Aktuell nutzt OMV LinkedIn am stärksten und erzielt mit 42.200 Kommentaren, Likes und Shares in den vergangenen zwölf Monaten die mit Abstand meisten Interaktionen. Aber auch Andritz (29.100 Interaktionen) und voestalpine (20.600 Interaktionen) nutzen das Netzwerk äußerst aktiv. Damit zählen sie ebenso zu den Top 3 ATX-Unternehmen im LinkedIn-Ranking von BuzzValue.

Sämtliche ATX-Unternehmen auf LinkedIn Die steigende Bedeutung von LinkedIn in der Online-Kommunikation spiegelt sich ebenso im Vergleich mit Facebook wider. So sind bereits alle 20 ATX-Unternehmen auf der Business-Plattform mit eigenen Seiten vertreten, Facebook wird hingegen nicht von allen aktiv genutzt. „Weiterhin werden auf Facebook zwar kumuliert höhere Fan- und Interaktionszahlen verzeichnet. Im Bereich der B2B-Kommunikation übernimmt LinkedIn aber für viele ATX-Unternehmen bereits die führende Rolle“, weist Zimmer auf die vielversprechende Entwicklung der Plattform hin. Dies zeigen unter anderem auch die hohen Interaktionszahlen von OMV und voestalpine, die auf LinkedIn bereits deutlich höhere Werte als auf Facebook erzielen. Der führende heimische Maschinen- und Anlagenbauer Andritz verzichtet gänzlich auf eine eigene Facebook-Präsenz, ist auf LinkedIn hingegen stark vertreten.

Laufende Beobachtung & Analyse Neben der Interaktion auf den LinkedIn-Seiten der Unternehmen selbst, findet ein großer Teil der inhaltlichen Diskussion auch außerhalb der Firmenseiten statt. „Im Rahmen unseres täglichen Monitorings sowie unserer inhaltlichen Analysen auf LinkedIn sehen wir deutlich, dass hier die inhaltliche Auseinandersetzung mit Unternehmen, Marken und Produkten zunimmt“, erläutert Zimmer und ergänzt: „Die laufende Beobachtung und Analyse der Interaktion gewinnt somit auch auf LinkedIn mehr und mehr an Bedeutung“. Der Grund: Auf LinkedIn werden oft unmittelbar geschäftsrelevante Inhalte geteilt wie etwa Meinungen zu aktuellen Branchentrends, Produktentwicklungen bis hin zu relevanten Events, Messen und Veranstaltungen. „Unsere Analyse zeigt, dass auch in Österreich die Relevanz von LinkedIn deutlich ansteigt und Unternehmen sich aktiv mit diesem Kanal auseinandersetzen sollten“, schließt Zimmer ab.



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